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Karl aus dem Moore verabschiedet - 30 Jahre im Dienst der Merzener Bürger

Für den Ruhestand wünschten Hildegard Schwertmann-Nicolay, Dieter Westermann und Gregor Schröder Karl aus dem Moore (hier mit Ehefrau Christel) alles Gute.
Foto: Christian Geers

Merzen. Fast auf den Tag genau 30 Jahre war Karl aus dem Moore für die Samtgemeinde Neuenkirchen tätig. Mit dem Jahreswechsel verabschiedete sich der 63-jährige Merzener in den Ruhestand.

 

Mehr Zeit zu haben für Ehefrau Christel, die Kinder und Enkel – das fühlt sich richtig gut an. Locker und gelöst trifft Karl aus dem Moore bei der offiziellen Verabschiedung an diesem Tag im Januar im Neuenkirchener Rathaus auf seine ehemaligen Kollegen. Wie sich der Ruhestand als neuer Lebensabschnitt anfühlt, weiß er schon seit Ende November. Damals hatte der Merzener anlässlich seines letzten Arbeitstages im Merzener Rathaus zu einem kleinen Umtrunk eingeladen – nach exakt 29 Jahren, neun Monaten und acht Tagen.

Herausforderungen im Gemeindebüro Merzen

Da spricht der Diplom-Kaufmann, der zuvor bei der Firma Philipps in Bissendorf tätig war, am 20. Februar 1989 in die Verwaltung der Samtgemeinde Neuenkirchen eintrat und seither im Gemeindebüro Merzen arbeitete – „im direkten Kontakt mit dem Bürger“, wie Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay anmerkte. Drei Jahrzehnte habe Karl aus dem Moore alle Aufgaben mit viel Engagement und Herzblut erledigt. Das sei angesichts der Erwartungshaltung der Bürger, wonach im Gemeindebüro stets alle Fragen beantwortet werden müssten, auch eine herausfordernde Tätigkeit. Sie wünschte dem früheren „Top-Fußballer von Blau-Weiß Merzen“ und Bayern-München-Fan eine „schöne Unruhezeit“. Dass Langeweile für ihn ein Fremdwort bleiben möge, hoffte Dieter Westermann für den Personalrat.

Kompetente Rentenberatung

Merzens Bürgermeister Gregor Schröder lobte den „eingefleischten Merzener“ für seine Arbeit und seine Tatkraft. Karl aus dem Moore habe es verstanden, mit den Menschen und ihren Anliegen umzugehen. „Das ist gar nicht so einfach, wenn man erster Ansprechpartner bei Problemen in der Gemeinde ist und manchmal auch für unpopuläre Ratsbeschlüsse.“ Außerdem habe Karl aus dem Moore Rat Suchende bei allen Fragen rund um die Rente kompetent beraten. Daneben war er von 1989 bis 2018 für die Kirchengemeinde St. Lambertus tätig als Rendant für die Kindertagesstätte. Dafür hatte ihm Pfarrer Detlef Perk bereits Ende November seinen Dank ausgesprochen.

Bürgermeister dankt für enge Zusammenarbeit

Gregor Schröder dankte für 22 Jahre, fünf Monate und 21 Tage – auch das hatte der Ruheständler exakt ermittelt –, in denen dieser dem Ratsvorsitzenden verlässlich zugearbeitet habe. „Du fehlst mir heute schon.“ Schröder erinnerte an die enge Zusammenarbeit, aber auch an Zeiten, die zum Glück vorbei seien: Damit meinte er den Umzug der Gemeindeverwaltung aus ihren beengten Verhältnissen an der Schule in das neue Rathaus an der Hauptstraße.

Ruheständler wünscht Kollegen weiterhin viel Spaß

Karl aus dem Moore blickte auf ereignisreiche Jahre zurück, vor allem „auf die gute und immer freundschaftliche Zusammenarbeit“. Und mit einem Augenzwinkern wünschte er den Ex-Kollegen „viel Spaß bei der Arbeit“.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1639762/30-jahre-im-dienst-der-merzener-buerger

 

26. Januar 2019, 11:27 Uhr