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Ungewohnte Ruhe im Juni - Worauf sich die Schützen in Plaggenschale und Döllinghausen 2020 gefreut hätten

Die restaurierte Fahne aus dem Jahr 1936 ist der ganze Stolz des Schützenvereins Plaggenschale-Döllinghausen, finden Präsident Christoph Vennemeyer und die Fahnenträger Johannes Pöttker und Marco Diersing (von links). Wegen der Corona-Krise wird sie aber in diesem Jahr kaum öffentlich zu sehen sein.
Foto: Christian Geers

Merzen. In gut zwei Wochen hätten die Einwohner in Plaggenschale und Döllinghausen ihr Schützenfest gefeiert. Eigentlich. Aber Großveranstaltungen sind in Zeiten des Coronavirus bis Ende August verboten, schon vor Wochen hatte der Vorstand die Traditionsveranstaltung abgesagt. Warum das Schützenfest 2020 eines mit vielen Premieren gewesen wäre.

Als Christoph Vennemeyer Ende Dezember vergangenen Jahres zum neuen Präsidenten des Schützenvereins Plaggenschale-Döllinghausen gewählt wurde und Udo Struckmann ablöste, da schien sein erstes Amtsjahr eines mit vielen besonderen Höhepunkten zu werden. „Aber das nun alles so kommt, wer hätte das geahnt?“, sagt der Merzener, als er sich mit Kassierer Klaus Herdemann und den Fahnenträgern Johannes Pöttker und Marco Diersing auf dem Schützenplatz trifft. Wenige Tage vor dem Volksfest, das immer am zweiten Wochenende im Juni gefeiert wird, wirkt der Platz an der Alten Schulstraße wie ausgestorben. „Das ist schon komisch. Jetzt würden wir mitten in der Vorbereitung unseres Schützenfestes stecken und hätten jede Menge Stress“, sagt Vennemeyer. Doch anstelle von Zeltaufbau und Großreinemachen auf dem Gelände liegt das Vereinsleben buchstäblich brach. Das letzte Mal trafen sich die Mitglieder bei der Pokalübergabe Ende Januar.

 

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25. Mai 2020, 14:52 Uhr