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Tag der offenen Tür Goode-Weg-Schule - Neuenkirchen präsentiert ihre Stärken

Reger Andrang herrschte beim Rundgang mit Ellen Kashung-Shimrah. Foto: Nicole Diekmann

nid Neuenkirchen. „Heimat“ lautete das Thema der Projektarbeiten, dem sich die Neuenkirchener Oberschüler in den vergangenen Tagen mit Begeisterung widmeten. Die Goode-Weg-Schule hatte alle Interessierten dazu eingeladen, sich die ausgestellten Ergebnisse und die Schule selbst anzusehen.

Nachdem die Schulband den Tag der offenen Tür mit einem gelungenen Cover von „Back to Black“ eröffnet hatte, ergriff der Oberschulrektor Ernst-August Schulterobben das Mikrofon und begrüßte neben allen Anwesenden besonders Pfarrer Stephan Höhne und die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen. „Das Wichtigste ist, was wir in den Klassen zeigen können“, betonte er. Drei Tage lang haben die Oberschüler hart an ihren Projekten zum Thema „Heimat“ gearbeitet, um sie bei der Veranstaltung präsentieren zu können. Abschließend lud Ernst-August Schulterobben alle Besucher zu einer Führung durch die Fach- und Klassenräume ein, die von der Religionslehrerin Ellen Kashung-Shimrah übernommen wurde.

Daheim im Voltlager Moor

Die Führung verlief unter anderem durch verschiedene Klassenräume über den Physik- und den neu ausgestatteten Informatikraum bis hin zum Französischraum. Dabei wurde außerdem kurz über die Abläufe informiert sowie über die Arbeit und die vielfältigen Möglichkeiten in der Schule. Die Klasse 5b interpretierte das Thema der Projekttage nach dem Motto „Heimat sind unsere bunten Dörfer“ und fertigte dafür beispielsweise einen Ortsplan von Neuenkirchen an. Eine Schülerin erzählte, Voltlage sei ihre Heimat, und malte deswegen das Voltlager Moor.

Heimat der Fußballfans

Die 6a präsentierte ihren Klassenraum mit kreativen Plakaten nach der Devise „Hier ist die Heimat der Fußballfans“ und der farbenfrohen Schrift „Nie ohne mein Team“ an der Wand. Die Idee der Klasse 9a für die Projekttage war, bunte Plakate über ihre Heimatorte – die Samtgemeinde Neuenkirchen oder Bramsche bis hin nach Russland – aufzuhängen.

Zum Beispiel im Physikraum wurden die Besucher dann in kleinen Gruppen mit eingebunden. Die Lehrerin Eugenia Bauer erklärte das sogenannte „Experiment der schwebenden Büroklammer“. Die Aufgabe lautete herauszufinden, mit welchen Materialien sich die magnetische Kraft abschirmen lässt. Auch die Erläuterung der berufsorientierten Maßnahmen kam im Laufe der Veranstaltung nicht zu kurz. Außerdem stand ein Lesetheater der vier Flüchtlinge Taiba, Nasi, Avin und Johaina unter der Leitung von Prisca Doisne auf dem Programm. Sie leben seit etwa zwei Jahren in Deutschland und begeisterten die Besucher mit den Stücken „Der Fuchs und der Rabe“ und „Der Löwe und die Maus“. Unter anderem durfte man sich die Aufführung eines kurzen Films der Ski-AG ebenfalls nicht entgehen lassen.

Vorteile und Stärken zeigen

Eine weitere Besonderheit an diesem Tag war ein Gewinnspiel, bei dem man mithilfe eines Baggers seine Geschicklichkeit beweisen konnte. Es galt dabei, das Pendelgewicht in einem Rohr zu versenken. Die Preise bestanden aus Gutscheinen für die Firma Eiszeit in Ankum.

„Wir wollen unsere Vorteile und Stärken zeigen und uns als Schule präsentieren“, fasste Ernst-August Schulterobben den Tag der offenen Tür zusammen. „Die Klassen haben tolle Ergebnisse“, versicherte der Oberschulrektor stolz.

Schulband im Einsatz

Bei einer großen Auswahl an Kaffee, Kuchen und selbst gebackenen Waffeln sowie musikalischer Unterhaltung der Schulband tauschten sich alle Besucher rege über diese neuen Eindrücke aus.

Ein Artikel von Nicole Diekmann / Bersenbrücker Kreisblatt