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Frauenkarneval 2018 - Zum Kirchgang passt in Merzen auch Kleinkariertes

Fröhlich feiernde Frauen füllten Festsaal: So sieht Karneval in Merzen aus. Foto: Björn Thienenkamp

Merzen. Wenn im vollen Saal Maassmann der Sheriff auf die Engel trifft, lustige Hühner zusammen mit Zebras feiern, dann ist der Frauenkarneval der Katholischen Frauengemeinschaft im dreijährigen Turnus mit Neuenkirchen und Voltlage wieder in Merzen angekommen.

50 Akteure ließen in der Karnevalssitzung der Frauengemeinschaft Merzen den humorvollen Funken von der Bühne auf die illustre Gesellschaft überspringen. „Merzen helau! Viele Frauen sind gekommen“, stellte Cornelia Elm bei ihrer Begrüßung fest. „Neuenkirchen, Schlichthorst, Voltlage, Ueffeln – und natürlich die Merzener Frauen“, begrüßte die Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft, besonders Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay und Pastorin Damaris Grimmsmann. Und kurz darauf startete das Programm, durch das Elm zusammen mit dem aus Monika Bokeloh, Mechthild Brinkmann, Rita Kempe, Monika Pöttker, Andrea Vennemeyer und Margret Wehlage bestehenden KFD-Team Merzen führte.

Rüstige Rentner mit Rollator auf Shoppingtour

Auf das Zaungeflüster „Habt Ihr schon gehört?“, bei dem so allerlei Neuigkeiten unter die Lupe genommen wurden, folgte die Tanzgarde „Rote Funken“ mit ihrer gekonnt eingeübten Präsentation. Kim Blömer, Sophie Klos, Marina Meyer, Katrin Nannemann, Michelle Richter, Marlena Schölzel, Marina Stürwold, Christine Vennemeyer und Melanie von der Haar bildeten ihre Formationen korrekt und schwungvoll zugleich. Als Liesbeth berichtete Irene Ricke aus dem Leben einer Frau, wie sie etwa Chips und Schokolade für den Fernsehabend bereitstellte und dann „nervös, unruhig, kribbelig“ wurde. Auch von rüstigen Rentnern, die mit Rollatoren unterwegs sind, war die Rede, und von dem stündlichen Bus, mit dem die Shoppingmeile Neuenkirchen als Halbtagesfahrt erreichbar sei.

Wenn Männer alt werden...

„Was der Stepptanz für Irland ist, das ist die Line Dance Gruppe für die KFD Merzen“, wurden unter der Leitung von Maria Gärke auch Monika Gohmann, Irmtraud Hengelage, Gabi Klos, Edith Kuhlmann, Annelore Meyer, Elisabeth von der Haar, Claudia Welling und Melanie Welling angesagt, die ihre besondere Tanzform auch zu „Atemlos durch die Nacht“ darboten. „Früher gab es einen Hausmeister, heute heißt er Fosility Manager, und ein Maurer heißt Steinversetzungstechniker“, wurde Manuela Rudisile angesagt, die bei „Immer diese Fremdwörter“ mit so manchen Problemen kämpfte. Als ihr Mann die gefürchtete Männergrippe hatte, habe sie bei der Buchstabensuppe „Mann heul leise“ auf den Rand gelegt. Und wenn auf „Micky Maus“, „Bravo“ und „Playboy“ die „Apotheken-Umschau“ folge, sei zu sehen, dass Männer alt würden.

Modenschau „Rock am Dom“

Wenn man sonntags unbedingt zum Gottesdienst wolle, stelle so manche Frau fest: „Ich habe ja nichts Passendes zum Anziehen.“ Die Lösung dafür bot die von einer überkandidelten Tanja Diekhoff moderierte Modenschau „Rock am Dom“. Beatrix Bednarz, Bettina Beste, Maria Böwer, Annette Brüwer, Marlene Liening, Irene Ricke, Ursula Rolfes und Gabi Vorwerk vom Kegelclub „Die Ungleichen“ boten Mode wahlweise auch klein oder groß kariert.

Badenixen brauchen kein Wasser

Als „Die Pilger“ erklommen Gabi Klos und Monika Lammers die Bühne und tauschten so manche Meinung aus. Klar, dass eine pfiffiger ist als die andere, wenn man die Erbsen in den Socken etwa vorher kocht. Zu „Du bist so süß, wenn du recht hast“ zeigten die Linedancer nochmals ihren Formationstanz, bevor Gertrud Pohl als Wellness Gerti von so mancher Erfahrung zu berichten wusste. „Wellness heißt ja auch: Viel trinken!“, lautete das Fazit der extra aus Neuenkirchen-Vörden über den Heiligenberg nach Merzen gekommen Dame. „In Merzen ist schwimmen auch ohne Schwimmbad möglich“, bewiesen die Badenixen Christel aus dem Moore, Annette Brinkmann, Rita Kempe, Marlene Liening, Monika Pöttker, Andrea Vennemeyer, Bernade Vennemeyer und Bernadette von der Haar, als sie in lustigen Formationen hinter einer Plane erfrischend witzig auftauchten und sogleich wieder versanken.

Tanzende Putzkolonne

Nachdem die Roten Funken ihre Formationstänze nochmals gekonnt anmutig und schwungvoll präsentierten, marschierte zum Ende des unterhaltsamen Abends auch schon die Putzkolonne auf. Anke Albersmann, Simone Brüwer, Birgit Geers, Ulrike Geers, Annette Gertken, Birgit Hüllemeyer, Annette Kornhage, Beate Krieger und Heike Westendorf zeigten als ehemalige Tanzgarde, dass sie noch nichts verlernt hatten.

Der launige Karnevalsabend in Merzen endete mit einem Finale und dem Dank an die Fotografin Lisa Schluchter, den Musiker Franz-Josef Kemper und die Familie Maassmann.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1012336/zum-kirchgang-passt-in-merzen-auch-kleinkariertes#gallery&65423&0&1012336

 

28. Januar 2018, 14:16 Uhr