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Saisonwechsel in der Mode: Wohin mit meinen Altkleidern? - AWIGO und karitative Organisationen geben Tipps zur fachgerechten Entsorgung

Transparenz für den Verbraucher: Das Logo „Wir sammeln für Sie“
kennzeichnet die Container der Kooperationspartner zur Altkleidersammlung in der Region
Osnabrück. Foto: A.W. Sobott/AWIGO.

Georgsmarienhütte. Allmählich verabschieden sich die frostigen Temperaturen, der
Frühling steht vor der Tür. Ein Anlass für viele, im eigenen Kleiderschrank auszusortieren.
Daher geben die AWIGO sowie die karitativen Vereine und Verbände – namentlich DRK,
DLRG, Kolping, Malteser und Heilpädagogische Hilfe Osnabrück – gerne für die
fachgerechte Entsorgung von Altkleidern folgende Tipps an die Hand:
Wie sollte ich meine Altkleider entsorgen?


Alte Kleidungsstücke lassen sich vielfältig weiter- oder wiederverwenden, zum Beispiel,
indem gut erhaltene Sachen in Second-Hand-Shops erneut verkauft werden. Die
sammelnden Institutionen können ihre Altkleider zu guten Preisen an Verwerter verkaufen
und somit Erlöse erzielen. Solche Einnahmen dienen den karitativen Organisationen zur
Finanzierung sozialer Projekte. Bei der AWIGO leisten sie einen Beitrag zum
Abfallgebührenhaushalt des Landkreises Osnabrück.
Daher sollten Kleidungsstücke nicht über die Restabfalltonne, sondern über die vielerorts
bereitstehenden Sammelbehälter gesondert entsorgt werden. Die jeweiligen Standorte
können unter www.awigo.de/haushalt/entsorgung/altkleider/ eingesehen oder im AWIGOService
Center unter der Telefonnummer (0 54 01) 36 55 55 erfragt werden.

Vorsicht geboten: Illegale Altkleidersammlungen in der Region
Besondere Vorsicht ist bei illegalen Altkleidersammlungen geboten, die sich in der Region
Osnabrück immer wieder beobachten lassen. Dubiose Anbieter versuchen, den seriösen
Sammlungssystemen wichtige Einnahmequellen streitig zu machen. Sie stellen dazu
beispielsweise unangemeldet Container in den Städten und Gemeinden auf oder verteilen
Kunststoffkörbe in den Siedlungen – und handeln dadurch rechtswidrig. Denn nach dem
Kreislaufwirtschaftsgesetz müssen Altkleidersammlungen spätestens drei Monate vorher bei
der Unteren Abfallbehörde angezeigt werden.
Wie kann ich dubiose und seriöse Anbieter unterscheiden?
Seriöse Anbieter zeigen den Verbrauchern transparent an, dass sie für den jeweiligen
Container verantwortlich sind. Sie weisen beispielsweise konkrete Kontaktdaten für
Rückfragen auf ihren Sammelbehältern aus. Zudem sind die Altkleidercontainer aus dem
Kooperationsnetzwerk der AWIGO und ihrer karitativen Partner durch das gemeinsame Logo
„Wir sammeln für Sie“ schnell zu erkennen.
Demgegenüber sind die illegalen Sammlungssysteme in der Regel nur mit einer
Telefonnummer oder einer Internetseite versehen. Nähere Informationen zum Anbieter
(beispielsweise Firmenname oder Anschrift) lassen sich nicht finden. In solchen Fällen
werden aufmerksame Verbraucher gebeten, bei der Unteren Abfallbehörde des Landkreises
Osnabrück (Tel.: (0541) 501 - 4813, E-Mail: Marko.Zimmermann@lkos.de) zu hinterfragen,
ob es sich bei dubiosen Containern oder Körben um angemeldete Sammlungen handelt.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Daniela Pommer
Telefon 05401 3655-667
Telefax 05401 3655-33
E-Mail: pommer@awigo.de

Quelle: AWIGO

26. März 2018, 12:07 Uhr