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Frohe Kunde aus der Landeshaupstadt bleibt aus

Merzen/Neuenkirchen nicht im Dorfentwicklungsprogramm
Unter dem Motto „Wir sind das Dorf“ hatten sich die Gemeinden Merzen und Neuenkirchen im vergangenen Jahr entschieden, sich als „Dorfregion Merzen-Neuenkirchen“ um die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen zu bewerben. Doch in den Genuss von Fördermittel wird die Dorfregion wohl nicht kommen.

Am Montag hat das Landwirtschaftsministerium eine Pressemitteilung herausgegeben, wonach aus dem Osnabrücker Land nur Glandorf Fördermittel erhält. Eines von den vier Projekten in Weser-Ems, die Berücksichtigung fanden.

Insgesamt sind jetzt laut dem Ministerium 50 Dörfer und weitere Ortsteile von Gemeinden Teil des Programms. Denn das Land unterstützt in dieser Förderperiode nicht mehr Einzeldörfer, sondern gemeinsame Dorfregionen. Damit erreicht das laufende Dorfentwicklungsprogramm des Landes laut Pressemitteilung den Höchstwert von 800 teilnehmenden Dörfern. „Wir investieren auf diese Weise nicht nur in örtliche Daseinsvorsorge und historische Bausubstanz als Kulturgut und Identifikation, sondern auch in soziale Zusammenarbeit, wirtschaftliche Entwicklung und in eine attraktive Natur- und Kulturlandschaft“, wird Agrarminister Meyer zitiert.

Insgesamt waren in der jetzigen Antragsrunde bis Juni 2016 Anträge für 30 potenzielle Dorfentwicklungsverfahren abgegeben worden. Darunter auch der aus Neuenkirchen/Merzen. Warum die Region keine Berücksichtigung fand, möchte Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay gerne erklärt haben. Eine offizielle Absage aus Hannover sei im Rathaus bisher nicht eingegangen.

Hildegard Schwertmann Nicolay vermisst bei dem Vergabeverfahren etwas die Transparenz. Nur zu gerne würde sie wissen, welche Kriterien den Ausschlag gegeben haben. Im Vorfeld habe nicht nur die Verwaltung, sondern auch die Bürger aus der Region viel Aufwand für den Antrag betrieben. „Mit der Auswahl der zwölf Dorfentwicklungsverfahren wurde sowohl eine regionale Ausgewogenheit zwischen den vier Ämtern für regionale Landesentwicklung als auch ein deutlicher Akzent zugunsten Südniedersachsens erreicht“, heißt es in der Pressemitteilung.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
http://www.neuenkirchen-os.de/admin

 

11. Mai 2017, 11:23 Uhr