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Vater-Kind-Zelten - Neue Tradition bei der Merzener Kolpingsfamilie

Das Vater-Kind-Zelten auf dem Schützenplatz in Osteroden kam bei der Kolpingsfamilie wieder sehr gut an. Foto: Martin Heimbrock

Merzen. Mittlerweile hat das Vater-Kind-Zelten, welches die Merzener Kolpingsfamilie zum nunmehr dritten Mal turnusmäßig am Wochenende nach der Kirmes ausrichtete, schon fast Tradition.

Trotz des regnerischen Beginns am Samstagmittag war das Interesse sowohl bei den Vätern als auch bei den Kinder ungebrochen. An der Halle des Schützenvereins Ost- und Westeroden wurde für zwei Tage eine kleine Lagerstadt mit insgesamt 28 Zelten und einem Wohnwagen aufgebaut.

Gute Teilnehmerzahl

„Mit insgesamt 74 Teilnehmern haben wir auch in diesem Jahr wieder die Teilnehmerzahl aus dem Vorjahr geknackt“, freute sich Thomas Hüllemeyer als stellvertretender Vorsitzender der Kolpingsfamilie über die gute Annahme der offenen Veranstaltung.

Nachdem die Zelte aufgebaut und die Schützenhalle als Unterkunft für die Mahlzeiten eingerichtet war, folgte zunächst eine kurze Ausfahrt mit dem Fahrrad zur so genannten Ankumer Mooshütte am Trimm-dich-Pfad. Dort konnten die Nachwuchs-Kolpingler mit verschiedenen, naturnahen Spielen erfahren, wie gemeinschaftliches Zusammenleben funktionieren kann.

Nachtwanderung

Bevor die abendliche Nachtwanderung anstand, wurde mit Gemeindereferentin Kathrin Sierp, geistliche Begleitung der Merzener Kolpingsfamilien, ein Wortgottesdienst unter freiem Himmel gehalten. Mit gemeinsamen Liedern aus der „Liederkiste“, einem vom damaligen Pfarrer Hermann Hestermeyer gestalteten Gesangbuch der Merzener Zeltlagerzeit aus den 1980-er und 1990-er Jahren, endete bei Mundharmonikabegleitung ein aufregender Tag.

Nach einem Gruppenfrühstück mussten die Kinder mit ihren Vätern die Zeltstadt wieder abbauen sowie die Schützenhalle putzen, bevor es gemeinsam mit dem Fahrrad zurück nach Hause ging. Dass die Veranstaltung auch im nächsten Jahr wiederholt wird, steht außer Frage.

Mitglieder gewinnen

„Das Vater-Kind-Zelten, welches sowohl von unseren Mitgliedern sowie auch von Nichtkolpingern gut angenommen wird, haben wir fest in unser Jahresprogramm aufgenommen“, so Thomas Hüllemeyer. Zumal es eine gute Gelegenheit sei, neue Mitglieder für die Kolpingsfamilie zu gewinnen. Ein reizender Aspekt für die christliche Gemeinschaft, die sich derzeit vor Ort mitten in einem Generationswechsel befindet.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1510841/neue-tradition-bei-der-merzener-kolpingsfamilie

 

29. August 2018, 08:52 Uhr