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Sanierung der Sporthallen - Samtgemeinde Neuenkirchen hofft auf Geld aus Berlin

Am Dach der Merzener Sporthalle wurde im Frühjahr bereits die Blitzschutzanlage erneuert. Foto: Josef Pohl/Archiv

Neuenkirchen. Die Samtgemeinde Neuenkirchen hofft bei der anstehenden Sanierung ihrer Sporthallen in Merzen, Neuenkirchen und Voltlage auf Mittel vom Bund. Ein Antrag ist gestellt; bekäme die Kommune den Zuschlag, würde sie 45 Prozent der Kosten erstattet bekommen.

Das musste schnell gehen: Im Haushalt 2018 hat die Bundesregierung 100 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur bereitgestellt. Anfang August erfolgte die Bekanntmachung, bis Ende August konnten Anträge gestellt werden. „Das haben wir gemacht und unseren Hut in den Ring geworfen“, berichtete Ruth Klaus-Karwisch, Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Familie, Ordnung und Soziales in der Samtgemeindeverwaltung, in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates.

Ratsbeschluss erforderlich

Diese außerplanmäßige Zusammenkunft im Rathaus Neuenkirchen war erforderlich geworden, weil das zuständige Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat verfügt hatte, dass neben dem Antrag auch ein Ratsbeschluss bis 20. September vorzulegen ist. Darin sichert das Gremium zu, im Falle einer Förderzusage die übrigen 55 Prozent der Kosten zu übernehmen.

Sanierung für 2019 geplant

Die geplante Sanierung der drei Sporthallen, die im Sommer 2019 beginnen soll, summiert sich nach Angaben der Samtgemeinde auf eine Gesamtinvestition von rund 527.000 Euro. Vorgesehen ist in allen Gebäuden, die WC- und Duschanlagen zu erneuern. Wie Klaus-Karwisch erläuterte, sei vermutlich im Oktober/November mit einer Entscheidung zu rechnen, ob die Samtgemeinde in den Genuss der Bundesmittel komme. Außerdem müsse die Kommune die Investition zunächst vorfinanzieren, der Bundesanteil – in diesem Fall 237.295 Euro – werde bis 2020 erstattet.

Weiterer Förderantrag

Daneben habe die Kommune einen weiteren Förderantrag auf den Weg gebracht. Hier hoffe die Verwaltung auf Mittel aus den Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung, die sogenannten Zile-Mittel. Hier würden Projekte mit 63 Prozent bezuschusst. Allerdings: „Eine Parallelförderung ist nicht möglich. Im Falle eines Falles müssten wir uns für eines der Programme entscheiden“, so die Fachbereichsleiterin.

Abing: Mittel von außen einwerben

Der Samtgemeinderat billigte diese Vorgehensweise. „Wir können solche Investitionen wie die Sanierung der Sporthallen nur wuppen, wenn wir Mittel von außen einwerben“, sagte Bernward Abing (CDU). Angesichts der beiden Förderanträge habe die Samtgemeinde Neuenkirchen eine Chance „auf eine gute oder bessere Förderung“. Das Votum des Rates war einstimmig, die gut zehnminütige Sitzung eine der kürzesten in der Geschichte der Samtgemeinde.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1516966/samtgemeinde-neuenkirchen-hofft-auf-geld-aus-berlin

 

5. September 2018, 14:28 Uhr