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In der Pause des Theaterstücks - Plattdeutsch-AG der Grundschule Merzen begeistert mit Sketchen

Theatermakers-Chef Georg Weglage (links) bedankte sich bei der Plattdeutsch-AG für ihren Auftritt; von links Dana Hammel, Paula Heimbrock, Jana Schneider, Line Grover, Milena Kaminski, Miriam Ruwe, Greta Hackmann und Svenja Richter.
Foto: Ute Heimbrock

Merzen . Ihr Auftritt ist Pflicht: Die Plattdeutsch-AG der Grundschule Merzen hat in der Pause einer Nachmittagsvorstellung der Theatermakers die Zuschauer bestens unterhalten. Drei Sketche hatten die Mädchen vorbereitet, die sie auf der Bühne vor einem voll besetzten Saal zeigten.

 

Mit einem eigens kreierten Werbeschild mit der Aufschrift „Platt is cool“ und mit lauten Schlachtrufen betraten acht Schüler den Saal Maassmann. Das war ein erster Vorgeschmack auf das, was nun folgen sollte. 

Zunächst sah das Publikum einen Sketch über das Heimweh. Dana Hammel spielte einen Lehrer, der seine Schüler – gespielt von Line Grover, Svenja Richter, Paula Heimbrock, Milena Kaminski und Jana Schneider – abwechselnd danach ausfragte, was denn nun Heimweh sei. Es kamen verschiedene schlaue Antworten, die mit der Aussage „In de Schaule heb ick an meisten Heimweh, wenn ick nohsitten mott“ endeten.

Wer kann am besten lügen?

Im zweiten Sketch ging es um ein von Milena Kaminski und Jana Schneider gefundenes Fünf-Mark-Stück, das derjenige bekommen sollte, der am besten lügen kann. Als sich der von Line Grover gespielte Lehrer einmischte und behauptete er hätte noch nie gelogen, war klar, wer das Geldstück bekommen sollte. Der dritte Sketch handelte von zwei Lottospielern (Miriam Ruwe und Greta Hackmann) die, vor dem Fernseher sitzend, von der Fernsehsprecherin Svenja Richter über ihr Spielglück informiert wurden. 

 

„Meist sind die Großeltern der Kinder an diesem Nachmittag eh schon hier, dann freuen sie sich über die kurzen Auftritte ihrer Enkelkinder“, sagte Irmgard Brinkmann. Die frühere Lehrerin an der Grundschule Merzen leitet auch im Ruhestand die Plattdeutsch-AG. 

Georg Weglage, Spielleiter der Theatermakers Merzen, bedankte mit einem Flachgeschenk bei den Kindern. Für eine Runde Eis oder vielleicht für ein paar neue Bücher sollte der Geldbetrag Anreiz sein, sich auch zukünftig mit der plattdeutschen Sprache zu beschäftigen. „Irgendwenna bruket wi ja ok noch mol Nachwuchs“, sagte Weglage.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1669844/plattdeutsch-ag-der-grundschule-merzen-begeistert-mit-sketchen

 

4. März 2019, 16:03 Uhr