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Aufenthalt endet - Sayonara-Party für junge Japaner in Merzen

Im Sitzungssaal des Merzener Rathauses stellte sich die Delegation der Jugendlichen mit (von links) der Dolmetscherin für die Delegationsleitung Rieko Jacobi-Kakinuma, dem Delegationsleiter für Deutschland Kenji Ito, Bürgermeister Gregor Schröder, DSJ-Organisator Bernd Kunz und Marvin Wilke sowie Dolmetscherin Chiyo Deppe vor dem Wappen der Gemeinde Merzen dem Fotografen. Foto: Burkhard Dräger

bdr Merzen. Die japanischen Jugendlichen müssen nach einer interessanten Woche endgültig von der Gemeinde Merzen Abschied nehmen. Dazu hatte Bürgermeister Gregor Schröder noch einmal ins Rathaus eingeladen.

Doch erst einmal galt es für die japanischen Gäste zurückzuschauen auf eine Woche mit den unterschiedlichsten Aktivitäten. Alle Jugendlichen waren sich einig, dass sie nicht nur sehr gut durch ihre Gastfamilien betreut waren, sondern dass auch das abwechslungsreiche Programm ihnen einen tiefen Einblick in die deutsche Lebensart gab.

Selber mit dem Trecker fahren

Ob bei der Kutschfahrt oder dem Reiten auf dem Hof Dirkes, beim Besuch der Wassermühle Balkum, beim Schießen mit den Merzener Schützen beim Besuch bei den Traktoren- und Raritätenfreunden Merzen mit Kaffee und Kuchen und der Gelegenheit, selbst einmal mit dem Trecker zu fahren – immer war es etwas ganz Besonderes für die Gäste aus Fernost.

Fahrt nach Amsterdam

Ein Highlight war dann die Tagesfahrt nach Amsterdam, denn man kam passend zum Amsterdamer Christopher Street Day, und das hatten die japanischen Jugendlichen so noch nie gesehen. Ganz besonders genossen sie auch das Kochen bei Ronald, auf drei Kochstellen gleichzeitig. Da wurde deutsch, asiatisch und ein Wildgericht zubereitet und anschließend im wahrsten Sinne des Wortes von den Jugendlichen genossen. Die IGS Fürstenau wurde ihnen von Schulleiter Jürgen Sander höchstpersönlich vorgestellt und im „Zirkus Fantasia“ konnten sie sogar einige Kunststücke wie das Tellerdrehen selbst ausprobieren.

Sage von den „Türkenketten“

Und nun hatte der Bürgermeister der Gemeinde Merzen, Gregor Schröder, die jungen Leute mit ihrer Begleitung in das Rathaus eingeladen. Bevor es in den großen Sitzungssaal ging, stellte er den Gästen die Gemeinde Merzen vor und erklärte ihnen die Sage von den „Türkenketten“, die in einer Vitrine im Eingangsbereich zu sehen sind und die man auch im Wappen der Gemeinde Merzen wiederfindet. Er erklärte ihnen die politischen Zusammenhänge mit der Samtgemeinde Neuenkirchen. Im Sitzungssaal dann, bei kühlen Getränken, erläuterte er den Aufbau der politischen Hierarchie in Deutschland, besonders aber in der Samtgemeinde Neuenkirchen, die sich aus Neuenkirchen, Merzen und Voltlage zusammensetzt. Immer sei die Gemeinde für ihn das Wichtigste, doch nur gemeinsam sei man stark. Besonderen Wert lege man dabei auch auf das Ehrenamt eines jeden Einzelnen – über religiöse und politische Unterschiede hinweg.

Dank an Bernd Kunz und Marvin Wilke

Bürgermeister Schröder dankte allen Jugendlichen, dass sie in Merzen zu Gast waren, besonders auch den beiden Organisatoren Bernd Kunz und Marvin Wilke für ihre tolle Vorbereitung. Er hoffte, dass sich alle wohlgefühlt haben. Allen japanischen Gästen wünschte er eine gute Weiterfahrt nach Hildesheim und eine gute Heimkehr nach Japan.

Zum Abschied eine Sayonara-Party

Am Montagabend gab es noch die Sayonara-Party bei Bernd Kunz, und dann folgte der endgültige, wohl tränenreiche, Abschied von den Gastfamilien mit gemeinsamen Singen in der Kirche.

Ein Artikel von Burkhard Dräger / Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/933861/sayonara-party-fuer-junge-japaner-in-merzen